Mittwoch, April 18, 2012

Solide Krimikost

The Cutting - James Hayman

Klappentext:

"Als die nackte Leiche eines 16-jährigen Mädchens gefunden wird, deren Herz mit chirurgischer Präzision entfernt wurde, wird Detective Sergeant Michael McCabe, vor einiger Zeit von New York City in die vermeintliche Idylle der Kleinstadt gezogen, um ein neues Leben zu beginnen, mit dem Fall betraut.

Unter Hochdruck machen McCabe und seine Partnerin, die toughe Maggie Savage, sich an die Arbeit. Doch mit der Entführung einer weiteren Frau hat das Grauen Portland endgültig erreicht: Jemand stiehlt die Herzen schöner junger Frauen …"

Mein Senf:

Wirklich Neues gibt es hier nicht zu entdecken, aber sympatische Protagonisten ermitteln routiniert in einem weiteren Serienmörderfall. Die Idee dahinter hat mir ganz gut gefallen, ein paar Punktabzüge gibt es jedoch, da ich es zum Ende hin lang fand und die Schreibe auf einen weiteren Abkömmling der so beiliebten amerikanischen Kursen fürs kreative Schreiben schließen lässt.

Vielleicht deswegen schafft der Autor es nicht wirklich, dass man mit dem aktuellen Opfer mitfiebert, Anzumerken bleibt, dass er mit ein paar falsch gelegten Fährten versucht, die Spannung ein wenig aufrecht zu erhalten. Das gelingt jedoch nur begrenzt, ich wusste früh, wo der Hase lang läuft und habe mich deshalb auf den letzten 100 Seiten etwas gelangweilt. Ein guter Lektor hätte da vielleicht manches zum Segen des Buches kürzen können.

Ich bin mir noch nicht ganz sicher, ob ich einen neuen Fall des Detectives lesen werde.

3 von 5 Punkten

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