Freitag, April 20, 2012

Zappenduster

 Steve Mosby - Spur ins Dunkel

Klappentext:

»Ich komme zurück.« Der Brief, den sie auf dem Küchentisch hinterließ, ist das Letzte, was Jason von seiner Freundin Amy gehört hat. Seit Wochen wartet er auf ein Lebenszeichen von ihr. Als er sich schließlich auf die Suche macht, stellt er zu seiner Bestürzung fest, dass Amy im Internet ein bizarres zweites Leben führte. Mord- und Vergewaltigungsseiten tauchen in ihrem Browserverzeichnis auf. Jason hat keine Wahl: Er muss der Spur dieser Websites folgen, um Amy zu finden. Oder ihren Kidnapper. Oder ihren Mörder. - so lautet der Klappentext.

Mein Senf:

Leider hat das Buch selbst nur entfernt mit diesem zu tun. Der Text springt - ohne Logik - zwischen verschiedenen Zeitebenen hin und her, so dass ich ohne die kurze Inhaltsangabe auf dem Klappentext wahrscheinlich erst auf Seite 200 hätte erahnen können, worum es in dem Buch eigentlich gehen könnte. Ich muss mich korrigieren, ich weiß auch nach den kompletten 375 Seiten nicht, wovon dieses Buch handelt. Auch wenn ich gestehen muss, dass ich die letzten 100 Seiten nur noch quer gelesen habe, damit das Leiden endlich ein Ende hat.

Auch das Setting bleibt unklar - ich habe mir zusammengereimt, dass das Buch in der näheren Zukunft spielt, ist aber eigentlich auch nicht von Belang, außer, dass es den Leser zusätzlich verwirrt.

Quintessenz des Buchs: Manche Texte leben und pflanzen sich fort. Hoffentlich nicht, denn noch mehr von diesem Mist braucht wirklich keiner.

1 von 5 Punkten

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